Ekonomi
AB Zirvesi sonrası Ukrayna için ek krediler ve Starlink dışı iletişim çözümü gündemde
Kısaca
AB liderleri, Ukrayna’ya 90 milyar euro kredi paketinin 2027 için yeterli olmayabileceğini belirtti ve ek finansman ihtiyacını iki ay içinde netleştirecek Starlink için mevcut kısıtlamaların Ukrayna savunma ve sivil altyapısını etkilediği ifade edildi Gelecekte bütçe planları ve altyapı çözümlerinin uygulanması için kararlar izlenecek ve izlenecek noktalar belirlenecek
Ana mesele
AB ülkeleri Ukrayna’ya ek finansman sağlama ihtiyacı ve Starlink alternatifi konusunu hızla ele alıyor
Ne değişti?
AB’nin ek kredi ihtiyacı konusunda koordinasyon ve Starlink dışı iletişim altyapısı için planların hız kazanması
Beni nasıl etkiler?
Yatırımcılar için Ukrayna’ya ek finansman beklentisi belirsizliği azaltabilir
Ne oldu?
EU liderleri Ukrayna’ya destek sözü verirken 90 milyar euro kredinin yeterli olmadığını işaret etti.
Neden şimdi?
Trump-Putin anlaşmasının ardından savunma ve iletişim altyapısında baskı artıyor; kısa vadede ek finansman gereği doğdu.
Neden önemli?
Avrupa güvenliği ve bütçe disiplininin uyum içinde yürütülmesi için yeni finansman ve iletişim çözümleri kritik.
Kimler etkileniyor?
- AB üyesi hükümetler ve maliye daireleri
- Ukrayna hükümeti
- telekomünikasyon ve savunma tedarik zinciri aktörleri
Sektör ve piyasa etkisi
finans piyasaları ve telekomünikasyon altyapısı üzerinde baskı ve belirsizlikler
Riskler
- kredi maliyetlerinin yükselmesi
- üyelerin bütçe üzerinde uzlaşı güçlüğü
- Starlink dışı çözümlerin uygulanması gecikebilir
Takip edilmesi gerekenler
- kamu bütçe revizyonları
- geliştirilecek finansman mekanizmalarının taslakları
- Starlink alternatifi altyapı planlarının uygulanması
- görüşmelerin sonuçları ve karar taslakları
Haberin tamamı
Nach Donald Trumps Dieseldeal mit dem russischen Machthaber Wladimir Putin demonstrierten die Europäer am Freitag auf dem EU-Gipfel Geschlossenheit an der Seite der Ukraine. Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und die anderen Staats- und Regierungschefs betonten, Europa werde die Ukraine weiter unterstützen, auch finanziell.
Die EU werde in den kommenden zwei Monaten ein neues Hilfspaket für die Ukraine schnüren müssen, berichteten mehrere EU-Regierungschefs am zweiten Tag ihres Gipfels in Brüssel. „Wir haben ein akutes Problem, ab 2026 Finanzierung auf europäischer Ebene zu finden“, sagte etwa die dänische Premierministerin Mette Frederiksen. „Wir müssen sicher sein, dass 2027 auf europäischer Ebene genug Geld da ist.“
Der im vergangenen Jahr beschlossene 90‑Milliarden-Euro-Kredit werde nicht für das Jahr 2027 ausreichen, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz auf einer Pressekonferenz am Freitag: „Wir wissen, dass wir mit diesem Geld nicht auskommen, dass die Ukraine mit diesem Geld nicht auskommt.“
Die EU werde deshalb in den kommenden Wochen den zusätzlichen finanziellen Bedarf der Ukraine ermitteln. Er gehe davon aus, dass die Regierungschefs das Thema auf ihren kommenden Gipfeln im November und Dezember erneut behandeln würden.
Europa will Starlink-Alternative aufbauen
Nach dem Trump-Putin-Deal vom vergangenen Wochenende hatte die US-Regierung diese Woche Elon Musks Satelliteninternetsystem „Starlink“ für die Ukraine eingeschränkt. Wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete, habe diese Entscheidung die Ukraine daran gehindert, russische Raketenangriffe abzuwehren. Starlink sei für Objekte, die sich schneller als 70 Kilometer pro Stunde bewegten, abgeschaltet worden.
„Dadurch konnten wir bestimmte Shahed-Drohnen nicht mehr abschießen“, sagte der ukrainische Präsident auf einer Pressekonferenz während des EU‑Gipfels. „Uns stand damit eines der Mittel nicht mehr zur Verfügung, mit denen wir unsere Zivilbevölkerung schützen. Das war äußerst schmerzhaft und bitter.“
Die Einschränkungen hätten zudem ukrainische Angriffe mittlerer Reichweite auf russische Militärziele verhindert. „Auch dazu waren wir anschließend nicht mehr in der Lage“, sagte Selenskyj. Starlink sei zwar inzwischen wieder verfügbar, jedoch immer noch nicht auf demselben Niveau wie vorher.
Zudem hat Trump Sanktionen gegen russische Ölprodukte aufgehoben und drängt die Ukraine nun, keine russischen Raffinerien mehr anzugreifen. Die Sorge Selenskyjs und der Europäer: Die Ukraine werde wohl keine russischen Raffinerien mehr treffen können, da die USA sonst erneut Starlink drosseln könnten. Zudem könne Trump nun weitere Deals mit Putin einfädeln und die Ukraine zusätzlich schwächen.
In Richtung Trump nach dessen Dieseldeal sagte Selenskyj, er könne ein solches Vorgehen schlicht nicht akzeptieren. „Wenn es einen Dieseldeal gibt, kommt als Nächstes ein Gasdeal“, sagte er, „dann ein Bankendeal, ein Chemikaliendeal und dann die Freigabe der eingefrorenen russischen Vermögen.“
Wie das Handelsblatt aus Kreisen von EU-Diplomaten erfuhr, wollen Frankreich, Deutschland, Großbritannien und weitere EU-Länder der Ukraine deshalb ein alternatives System anbieten, das teilweise auf europäischen Regierungssatelliten und auf Satelliten des kommerziellen Anbieters Eutelsat beruhen soll. Dies könne jedoch kurzfristig keinen vollständigen Ersatz bieten. „Wir sprechen nicht davon, Starlink vollständig zu ersetzen. Wir arbeiten mit mehreren Ländern zusammen, darunter Frankreich, um zusätzliche Kapazitäten aufzubauen“, sagte Selenskyj.
Ukraine „so unabhängig wie möglich“ von den USA machen
Für Geheimdienstinformationen sei die Ukraine nicht mehr allein auf die USA angewiesen. Dutzende europäische und andere Länder teilten ihre Erkenntnisse mit der Ukraine, sagte Selenskyj. Dieser Austausch biete eine sehr verlässliche Unterstützung.
Bei der Frühwarnung vor Starts von ballistischen Raketen aus Russland sei die Ukraine jedoch auf Informationen von den USA angewiesen. Solche Frühwarnsysteme beruhen auf Satelliten mit Infrarotsensoren, über die Europa noch nicht in ausreichender Stückzahl verfügt. „Gerade bei ballistischen Raketen stehen wir deshalb vor großen Herausforderungen“, sagte Selenskyj. Kiew arbeite jedoch bereits daran, die Ukraine auch hier „so unabhängig wie möglich“ von den USA zu machen.
Der ukrainische Militäranalyst Oleksandr Kowalenko sagte dem Handelsblatt, ein Stopp der US-Spionagedaten würde der Ukraine schaden, weil die US-Informationen umfassender seien als die anderer Länder. „Europa hat derzeit nicht die Kapazität, diese vollständig zu ersetzen“, sagte er. „Dies zeigt erneut, wie wichtig es für die Ukraine und Europa ist, die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln, um selbst Bedrohungen aus Russland entdecken und überwachen zu können.“
Man habe in den vergangenen Tagen gesehen, dass die USA kein verlässlicher Partner seien, sagte Kowalenko. Mit Trumps aktueller Politik würden die USA zum „Komplizen von Putins Kriegsverbrechen“.
Auf die Frage, ob er Trump gegenüber zu kritisch auftrete und damit eine Eskalation im Konflikt mit den USA riskiere, antwortete der ukrainische Präsident, dass es wichtig sei, die Dinge beim Namen zu nennen. Die Entscheidungen der USA kosteten ukrainische Leben.
Neuer Hilfskredit soll bis Jahresende stehen
Um sich weiter verteidigen zu können, benötige die Ukraine im Jahr 2027 zusätzliche 70 Milliarden Euro, sagte Selenskyj am Freitag erneut. Viele EU-Diplomaten bezweifelten die Höhe der von Selenskyj genannten Summe. Dass die Ukraine zusätzliche Mittel benötige, stehe jedoch außer Frage.
So hatte Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker im Vorfeld etwa eine Untersuchung der Kiewer Finanzen gefordert. Die Finanzierung der Ukraine hänge an Rechtsstaatlichkeit, Reformen sowie Geldwäsche- und Korruptionsbekämpfung. Er wolle wissen, wie weit dies geschehe. Die Unterstützung der Ukraine stehe für ihn aber keinesfalls zur Debatte.
Haberin tamamı için kaynak bağlantısını ziyaret edin.
Kaynaklar
AB Zirvesi sonrası Ukrayna için ek krediler ve Starlink dışı iletişim çözümü gündemde · Mercek akışına dön