Ekonomi
Fransız devlet tahvillerinde artan getiriler bankaların değerlemelerini zorluyor: BNP Paribas, Société Générale ve Crédit Agricole…
Kısaca
Fransız devlet borçlanması getirileri yükseldi; 10 yıllık tahvil getirisi 4,9 yüzdeye çıktı BNP Paribas, Société Générale ve Crédit Agricole hisseleri İber Avrupa bankacılık endeksinden daha kötü performans gösterdi Görüşler, Fransız bankalarının finansman maliyetlerinin yükseleceği yönünde
Ana mesele
Fransız devlet tahvillerindeki getiriler yükseliyor ve bu durum Fransız bankalarının değerlemelerini baskılıyor
Ne değişti?
Fransız bankalarının piyasa getirileri ve risk primleri artıyor
Beni nasıl etkiler?
Finansal piyasalarda baskı ve bankaların finansman maliyetlerinde yukarı yönlü etkiler
Ne oldu?
Fransız devlet tahvillerinin getirileri yükseldi; 10 yıllık tahvil getirisi 4,9 yüzdeye çıktı
Neden şimdi?
Avrupa bankacılık sektöründeki baskılar ile ilgili risk primleri ve maliyetler artıyor
Neden önemli?
Bankaların finansman maliyetleri arttıkça kredi verme istekleri ve kar marjları baskılanabilir
Kimler etkileniyor?
- Fransız bankaları
- fransız yatırımcılar
Sektör ve piyasa etkisi
Bankacılık hisseleri ve Avrupa bankacılık endekslerinde zayıf performans
Riskler
- Görülen yükselen getiriler finansman maliyetlerini artırabilir
- Bankacılık karlılığı baskılanabilir
- Piyasa duyarlılığı düşebilir
Takip edilmesi gerekenler
- fransız devlet borçlanma maliyetleri
- risk primleri ve sigorta maliyetleri
- bankacılık hisselerindeki hareketler
- Avrupa bankacılık endeksi performansı
Haberin tamamı
Der massive Renditeanstieg französischer Staatsanleihen wird für Banken des Landes zu einer Belastung: Die Aktien der Großbanken BNP Paribas, Société Générale sowie Crédit Agricole haben sich seit Anfang September deutlich schlechter entwickelt als europäische Banken insgesamt, wie Bloomberg-Daten zeigen.
Während der europäische Bankenindex Stoxx 600 Banks seit Anfang September knapp zwei Prozent an Wert verloren hat, gaben die Aktien der drei französischen Großbanken jeweils um rund sieben Prozent nach. Analysten von Morgan Stanley beziffern den Bewertungsabschlag französischer Banken im Vergleich zum Gesamtmarkt aktuell auf 30 Prozent.
Der Markt für Kreditausfallversicherungen zeichnet ein ähnliches Bild.
Während der Index Itraxx Europe Senior Financials, der die Risikoprämien für vorrangige europäische Bankanleihen abbildet, seit Anfang September um 0,14 Prozentpunkte gestiegen ist, betrug der Anstieg bei den französischen Instituten etwa 0,2 Prozentpunkte. Mittlerweile sind die Risikoprämien der französischen Großbanken höher als die der Deutschen Bank. Anfang September war es noch umgekehrt.
„Der Stress bei französischen Staatsanleihen hat bereits auf die Bewertung französischer Banken übergegriffen“, sagt Thomas Höfer, Leiter Investment Grade Credit bei der Fondsgesellschaft DWS. „Französische Staatsanleihen sind ein wichtiger Bezugspunkt für die Finanzierungskosten“, sagt Anke Reingen, Bankanalystin von RBC Capital. „Wenn sich die Risikoprämie erhöht, kann das auch die Finanzierung von Banken und Unternehmen langfristig verteuern.“
Und die Verzinsung europäischer Staatsanleihen ist mittlerweile auf Niveaus gestiegen, die es seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr gegeben hat. Vor allem Frankreich ist davon betroffen. Die Rendite der zehnjährigen französischen Staatsanleihe stieg am Mittwoch erneut deutlich auf 4,9 Prozent.
„Steigende Zinsen, höhere staatliche Finanzierungskosten und die zunehmende Emission von Staatsanleihen haben die Sorge neu entfacht, dass Spannungen an den europäischen Staatsanleihemärkten erneut auf den Bankensektor übergreifen könnten“, schreibt die Ratingagentur DBRS in einem Bericht.
Gleichwohl sehen Experten bislang keinen Grund für Panik. „Eine fundamentale Bankenkrise oder eine Staaten-Banken-Abwärtsspirale, in der sich Staaten und Banken gegenseitig nach unten ziehen, ist aktuell nicht unser Basisszenario“, sagt DWS-Experte Höfer. Der Bestand französischer Staatsanleihen der großen Banken sei begrenzt, und die potenziellen Auswirkungen auf Kapital und Erträge der Institute erschienen beherrschbar.
Ähnlich sieht es Christian Knopf, Leiter Portfoliomanagement Renten und Währungen bei Union Investment. „Die Investoren unterscheiden zwischen dem französischen Staat und französischen Unternehmen“, erklärt er. Viele der großen Banken und Unternehmen hätten ein „erhebliches Auslandsgeschäft“. „Sie sind dem Wohl und Wehe der französischen Volkswirtschaft nicht so sehr ausgesetzt wie kleinere Unternehmen, die sich über Banken und nicht den Kapitalmarkt finanzieren.“
Dennoch: Französische Banken und Großunternehmen haben durch den rasanten Renditeanstieg einen langjährigen Vorteil bei den Refinanzierungskosten eingebüßt, zeigt eine Analyse der Fondsgesellschaft Union Investment, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt.
„Französische Banken und Unternehmen konnten sich in den vergangenen Jahren meist günstiger finanzieren als Banken und Unternehmen anderer Mitgliedstaaten im Euro-Raum“, sagte Portfoliomanager Knopf dem Handelsblatt. Dieser Renditevorteil habe bei Bankanleihen etwa bei fünf Basispunkten gelegen, bei Unternehmensanleihen guter Bonität etwa zehn Basispunkte. Ein Basispunkt entspricht einem Hundertstel Prozentpunkt.
Das ist Vergangenheit. „Mittlerweile werden Banken und Unternehmen am Kapitalmarkt dafür abgestraft, wenn sie ihren Sitz in Frankreich haben“, sagt Knopf. Die zusätzliche Risikoprämie vorrangiger Bankenanleihen liege mittlerweile bei etwa 15 Basispunkten, bei nachrangigen Bankenanleihen seien es mehr als 20 Basispunkte, zeige die Analyse. „Bei Unternehmensanleihen preisen Investoren mittlerweile ein Frankreichrisiko von durchschnittlich zehn bis 30 Basispunkten ein, abhängig vom Rating“, sagt er.
Verglichen mit früheren politischen Schreckmomenten sind diese Auswirkungen allerdings bislang noch überschaubar: Nach der Ankündigung vorgezogener Parlamentswahlen in Frankreich 2024 hatte der europäische Bankenindex um neun Prozent nachgegeben, die Aktien französischer Banken stürzten sogar um zwölf bis 25 Prozent ab, schreiben die Analysten von Morgan Stanley.
Am Unbehagen vieler Investoren ändert das allerdings wenig. Immerhin haben Banken im Euro-Raum in den vergangenen Jahren beträchtlich in Staatsanleihen investiert. Der Ratingagentur DBRS zufolge stiegen die Bestände zwischen Ende 2022 und Juni 2026 um 44 Prozent auf 4,54 Billionen Euro. Das entspricht dem 2,6-Fachen des durchschnittlichen Kernkapitals europäischer Institute und 14,7 Prozent von deren Bilanzsumme.
DBRS betont, Banken würden ihre Anleihebestände mittlerweile weniger stark auf Anleihen ihres jeweiligen Heimatlandes konzentrieren. Doch die Bundesbank bescheinigte Banken in ihrem Monatsbericht September noch immer eine hohe Konzentration auf heimische Bonds. Sie bezifferte diesen „Home Bias“, den Anteil heimischer Staatsanleihen an allen Staatsanleihen aus Euro-Ländern in Frankreich mit 83,9 Prozent.
Gemessen an der Bilanzsumme der französischen Geldhäuser spielen Staatsanleihen aber eine wesentlich geringere Rolle, wie Statistiken der Europäischen Zentralbank (EZB) belegen: Ihr Anteil beträgt in Frankreich rund vier Prozent. In Italien sind es dagegen etwa 15 Prozent, in Spanien rund zehn Prozent.
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